Am Freitag, 4. September und Samstag, 5. September 2026 stellen 14 Nachwuchswissenschaftler*innen der Didaktik der Alten Sprachen ihre Projekte vor. Wir laden Sie dazu herzlich an die Universität Bielefeld ein. Nähere Informationen finden Sie hier.
Das Kolloquium bietet Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern die Gelegenheit, ihre aktuellen Forschungsarbeiten vorzustellen, sich fachlich auszutauschen und miteinander ins Gespräch zu kommen.
Programm:
Freitag (04.09.2026), Universitätshauptgebäude Raum S1-213
| Uhrzeit | Programmpunkt |
| 13:00-13:15 | Begrüßung |
| 13:15-14:00 | Sophia Betker (Georg-August-Universität Göttingen): Unsichtbar, sprachlos, passiv? Eine qualitative Inhaltsanalyse zur Konstruktion von Frauenrollen in Lateinlehrwerken |
| 14:00-14:45 | Anne Zarmsdorf (Humboldt-Universität zu Berlin): Lesen im Lateinunterricht: eine fachdidaktische Einordnung |
| Pause | |
| 15:15-16:00 | Konrad Motschmann (Universität Bamberg): Über den Wirkungszusammenhang von Interpretation und Verstehen |
| 16:00-16:45 | Luna De Luca (Bergische Universität Wuppertal): Bildliche Rezeptionsdokumente als Mittel zur Sensibilisierung für Textdetails am Beispiel des Europa-Mythos in Ovids Metamorphosen |
| Pause | |
| 17:00-17:30 | Renate Pohl-Mayerhöfer (München): Soziologische Konzepte, mit Verlaub, in der Latein-Didaktik |
| 17:30-18:15 | Sophie K. Maas (Georg-August-Universität Göttingen): Heterogene Lernbedingungen im Lateinunterricht: In welchem Zusammenhang stehen motivationale und kognitive Merkmale von Schüler:innen im Fach Latein? |
| 18:00-19:00 | Abschlussdiskussion |
| Gegen 19:30 | Gemeinsames Abendessen in der Bielefelder Innenstadt |
Samstag (05.09.2026), Universitätshauptgebäude Raum S1-213
| Uhrzeit | Programmpunkt |
| 9:00-9:15 | Ankommen |
| 9:15-10:00 | Mathilde Sophie Kennedy (Georg-August-Universität Göttingen): Die Zukunft des Schulfaches Latein aus der Perspektive von Fachlehrkräften. Eine empirische Studie zum Überleben einer ‘toten Sprache’ zwischen Tradition, Herausforderungen, Risiken und Innovationen |
| 10:00-10:45 | Moritz Raab (Hannover): Politische Bildung im Lateinunterricht – Lernziele und unterrichtspraktisches Vorgehen |
| 10:45-11:30 | Melina Domberg (Universität Bielefeld): Empirische Untersuchung zu Leistungsmotivation, Interesse und Selbstkonzept von Lateinlernenden |
| Pause | |
| 12:15-13:00 | Anja Behrendt (Universität Rostock) & Marie-Luise Reinhard (Rüsselsheim): Verstehen durch Verwenden – Latine loqui und Latine scribere als Grundlage rezeptiver Kompetenzen in einem heterogenitätssensiblen Lateinunterricht |
| 13:00-13:45 | Céline Elzner (Bergische Universität Wuppertal): Textverständnis messen – mit oder ohne Rekodierung? Ergebnisse einer empirischen Vergleichsstudie |
| Pause | |
| 14:00-14:45 | Franziska Witt (Ruhr-Universität Bochum): Mit KI durch die Aeneis – wie Künstliche Intelligenz den Lateinunterricht bereichern kann |
| 14:45-15:30 | Abschlussvortrag Hans-Joachim Häger (Humboldt-Universität zu Berlin): Didaktik der Sicherung: Nachhaltige Ergebnissicherung als Ausdruck professioneller Unterrichtsplanung und Lehrpraxis – eine evidenzbasierte Studie zu den didaktisch methodischen Herausforderungen und Perspektiven einer nachhaltigen Sicherung von Lernprozessen im Lateinunterricht |
| 15:30-16:00 | Abschlussdiskussion |
Das Programm mit allen Vorträgen finden Sie auch in folgender PDF:
Wir würden uns sehr freuen, Sie in Bielefeld begrüßen zu dürfen. Werben Sie gern bei Kolleg*innen und Freund*innen der Alten Sprachen für den Besuch des GDLG-Kolloquiums. Gäste sind herzlich willkommen.
Wir bitten um eine Anmeldung bis zum 28.08.26 an gdlg-vorstand@web.de.
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